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Meine Philosophie der Tangofotografie – Tanz in Bildern mit Herz und Seele - Tango Fotograf München

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Meine Philosophie der Tangofotografie – Tanz in Bildern mit Herz und Seele

Wenn zwei Leidenschaften eins werden

Tango und Fotografie – für mich sind das zwei Leidenschaften, die untrennbar zusammengehören. Als langjähriger Tangotänzer kenne ich die Gefühle auf der Tanzfläche genau. Jede Umarmung, jeder Schritt kann ein kleines Universum an Emotionen enthalten. Meine Kamera hilft mir dabei, diese flüchtigen Augenblicke einzufangen und für dich sichtbar zu machen. In diesem Beitrag möchte ich dich persönlich an meiner Philosophie der Tangofotografie teilhaben lassen: Wie ich arbeite, was mir wichtig ist und warum mein Herz für Tango und Kamera gleichermaßen schlägt.

In jeder Umarmung steckt eine Geschichte

Im Tango passieren die magischsten Momente oft zwischen den Schritten – in einem Blick, einer Umarmung, einem Lächeln nach dem Tanzen. In jeder Umarmung sehe ich eine Geschichte, in jeder Bewegung ein Gefühl, in jedem Blick einen flüchtigen Moment. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, genau diese Geschichten zu entdecken und für immer festzuhalten. Dabei fotografiere ich mit viel Feingefühl: Statt gestellter Posen suche ich die echten Emotionen. Ich warte geduldig auf den richtigen Augenblick – wenn der Takt der Musik und der Ausdruck der Tänzer zusammenfinden und ein besonderer Funke überspringt. Dieses echte Leuchten in den Augen der Tanzenden oder die innige Stille in einer engen Tango-Umarmung erzählen mehr, als Worte es je könnten. Solche Geschichten in Bildern möchte ich mit dir teilen.

Mit Respekt und Achtsamkeit im Tanzsaal

Tango ist etwas sehr Persönliches. Zwei Menschen teilen einen intimen Moment auf der Tanzfläche – da als Fotograf mit dabei zu sein, erfordert großen Respekt. Ich möchte die Tänzer nicht stören oder aus dem Tanz reißen. Daher verhalte ich mich so unauffällig wie möglich: Ich bewege mich leise am Rande der Tanzfläche, warte im Hintergrund und greife niemals störend in das Geschehen ein. Oft frage ich mich innerlich: „Darf ich diesen Moment einfach so ablichten?“Meine innere Antwort lautet: Ja, aber mit Achtung und Herz. Ich fotografiere nicht, um zu nehmen, sondern um etwas zu geben: Ich bewahre Augenblicke voller Echtheit, Intimität und Verbindung – für dich, für deine Erinnerung, für die Seele des Tango. Deshalb arbeite ich auch am liebsten mit dem vorhandenen Licht, ohne Blitz und ohne aufdringliche Technik. Die Tänzer sollen gar nicht merken, dass ich da bin, damit sie völlig im Tango aufgehen können. Meine Kamera wird zum stillen Beobachter und Bewahrer dieser kostbaren Momente.

Weniger ist mehr – die Ästhetik meiner Tangofotografie

“Tangofotografie, reduziert auf das Maximum” – dieses Motto beschreibt meinen Stil wohl am besten. Was bedeutet das? Ich konzentriere mich auf das Wesentliche. Viele meiner Aufnahmen sind in ausdrucksstarkem Schwarz-Weißgehalten. Ohne ablenkende Farben rücken Emotion, Licht und Schatten in den Vordergrund. Weniger ist mehr: Jedes überflüssige Detail lasse ich weg, damit die Essenz des Moments maximal zur Geltung kommt. Du wirst in meinen Bildern oft einen ruhigen, aufgeräumten Hintergrund sehen, der die Tänzer hervorhebt, oder einen gezielt gewählten Ausschnitt, der den Fokus auf eine innige Handhaltung oder einen intensiven Blick lenkt. Durch diese Reduktion entsteht etwas Großes: Das Gefühl im Bild wird greifbar. Jedes Foto soll die Stimmung eines Tango-Moments so transportieren, dass du sie beim Betrachten nachfühlen kannst.

Als Tänzer hinter der Kamera

Was meine Tangofotografie besonders prägt, ist meine doppelte Rolle als Tänzer und Fotograf. Weil ich selbst tanze, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sich Tango anfühlt – das Herzklopfen in der Ronda (Tanzkreis), die Spannung in einer Pause, die Freude am Ende eines Liedes. Ich kenne die Dynamik eines Milonga-Abends und kann erahnen, wann sich ein zauberhafter Moment anbahnt. Diese Innensicht hilft mir enorm: Ich bin mit dem Rhythmus der Tänzer mitten im Geschehen, auch wenn ich mit der Kamera von außen draufblicke. Mit meiner langjährigen Erfahrung und viel Geduld gelingt es mir so, die Emotion und Dynamik des Tangos im genau richtigen Augenblick einzufangen. Oft haben mich Tänzer hinterher erstaunt gefragt: „Wann hast du denn dieses Bild gemacht? Ich hab’ gar nicht gemerkt, dass du da warst!“ – Für mich das größte Kompliment, denn es zeigt, dass ich unsichtbar bleiben und doch gegenwärtig sein konnte.

Fotografie aus Liebe zum Tango

Für mich sind die Fotos, die entstehen, nicht bloße Dokumentation eines Abends. Ich möchte, dass meine Bilder zu kleinen Kunstwerken werden, die die Essenz des Tangos widerspiegeln. Wenn du dir ein Foto von mir anschaust und darin die Leidenschaft, Eleganz und Intimität spürst, die du vielleicht selbst vom Parkett kennst, dann habe ich mein Ziel erreicht. Meine Philosophie der Tangofotografie ist im Kern simpel: mit Gefühl fotografieren, mit dem Herzen sehen. Technik und Ausrüstung sind wichtig, klar – aber sie stehen immer im Dienst der Emotion. Jedes Bild, das dich berührt, ist für mich mehr wert als tausend perfekte, aber gefühllose Aufnahmen.

Am Ende fotografiere ich Tango aus derselben Motivation, aus der wir alle Tango tanzen: aus Liebe. Liebe zur Musik, zu den Menschen, zur Atmosphäre. Diese Liebe treibt mich an, stundenlang wach zu bleiben, zu reisen – ob in meiner Heimatstadt München oder quer durch Europa – und geduldig auf das richtige Licht zu warten, nur um einen Bruchteil dieser Magie festhalten zu dürfen. (Wohin mich diese Passion überall führt, erfährst du in “Tangofotografie in München & Europa”.) Und ich teile diese Leidenschaft jedes Mal aufs Neue mit dir, wenn ich den Auslöser drücke und ein unwiederbringlicher Moment zur Erinnerung wird.